Ausbau des Elb-Bahnhofs | News Magdeburg

Zimmer

Aktuelle Nachrichten

Darum lohnt sich ein Heizungswechsel

In vielen alten Immobilien befinden sich veraltete Gas- oder Ölheizungen. Das Problem, bei den in die Jahre gekommenen Heizanlagen, ist jedoch immer, dass diese unnötig viel Energie verbrauchen und somit für erhöhte Kosten sorgen, die sich eigentlich vermeiden lassen. Wer sich daraufhin für den Wechsel der vorhandenen Heizung entscheidet, kann bares Geld sparen.

Der Fachmann beim Prüfen der Heizung. Bildquelle: Dagmara_K/shutterstock
Der Fachmann beim Prüfen der Heizung. Bildquelle: Dagmara_K/shutterstock

Gründe für einen Heizungswechsel

Heizungsanlagen müssen ausgetauscht werden. Dies schreibt die Bundesregierung gesetzlich vor. Betroffen sind vor allem Konstanttemperaturkessel ab einem Alter von 30 Jahren. Spätestens dann sollten Immobilienbesitzer veraltete Anlagen austauschen, da es besonders bei Gas- bzw. Ölheizungen häufig zu einer Überschreitung der Emissionsgrenzen kommen kann. Viele Besitzer von Immobilien entscheiden sich außerdem für eine neue Heizung, weil der Brennstoffverbrauch zu hoch oder der Wirkungsgrad zu niedrig ist. Die steigenden Energiepreise der fossilen Energieträger sind ebenfalls ein wichtiger Grund.

Diese Vorteile bringt ein Wechsel

Wie bereits bei den Gründen erwähnt, nimmt der Energieverbrauch einen hohen Stellenwert bei Heizungsanlagen ein. Wer diesen senken möchte, sollte eine neue Heizung auf jeden Fall in Erwägung ziehen. Denn einerseits werden dadurch massiv Kosten gespart, andererseits hinterlässt man einen positiven Fußabdruck, da man einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leistet. Selbstverständlich ist der Wechsel einer Heizungsanlage zunächst mit Kosten verbunden. Dennoch senken Eigentümer mit einer neuen Heizung bis zu 30 Prozent ihres Energieverbrauchs und sparen langfristig an den Wartungskosten. Dies kann über die Jahre mehrere hundert, wenn nicht sogar tausend Euro betragen.

Worauf gilt es zu achten?

Bevor sich jemand blauäugig für eine neue Heizungsanlage entscheidet, gilt es zunächst einige wichtige Faktoren zu bedenken sowie zu prüfen. Es ist stets wichtig, die Anschaffungskosten im Blick zu behalten, denn diese fallen je nach Heizungsart unterschiedlich hoch aus. Ein weiterer Punkt ist die Wirtschaftlichkeit: Wie hoch sind der Energieverbrauch, die Betriebskosten sowie die Wartung? Und welche Heizung lohnt sich für einen Zwei-, Vier- oder Sechspersonenhaushalt? Eigentümer müssen außerdem bedenken, dass es gewisse gesetzliche Vorgaben gibt, die erfüllt werden müssen. Dazu zählen beispielsweise die Energiesparverordnung (EnEV) oder das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG). Man sollte sich allerdings durch die vielen Informationen nicht verunsichern lassen und stattdessen einen Fachmann zurate ziehen. Konkrete Antworten auf die Fragen besorgter Immobilieninhaber liefern ausgewiesene Experten beispielsweise auf haus.co.

Checkliste:

  • Höhe der Anschaffungs- sowie Einbaukosten
  • Prüfung der Wirtschaftlichkeit
  • Höhe der Energiekosten und des Energieverbrauchs
  • Verfügbarkeit des Platzes
  • Bauliche Erfordernisse
  • Einhaltung gesetzlicher Vorgaben
  • Prüfung der Kombination mit bereits vorhandenen Heizungssystemen
  • Höhe der jährlichen Wartungs- sowie Servicekosten

Überblick: Diese Möglichkeiten gibt es

 

Vorteile

Nachteile

Pelletheizungsanlage

  • Unabhängig von steigenden Energiepreisen

  • Hohe Umweltfreundlichkeit

  • Geringe Brennstoffkosten

  • Fördergelder: 2400€ Mindestförderung durch das BAFA

  • Kostengünstiger Brennstoff

  • Vollautomatisches Heizungssystem

  • Hohe Anschaffungskosten

  • Großer Platzbedarf

  • Hohe Wartungskosten

Wärmepumpe

  • Positive Ökobilanz

  • Hohes Stromkostenersparnis

  • Effektiv

  • Teilweise BAFA-Förderung

  • wartungsarm

  • hohe Anschaffungskosten

  • je nach Art der Wärmepumpe, nicht überall einsetzbar

  • erhöhter Stromverbrauch

Solarthermie

  • Sonnenenergie ist kostenlos & steht unbegrenzt zur Verfügung

  • emissionsfrei

  • nutzbar nur in Kombination mit anderen Heizsystemen

  • nachts keine Solarenergie vorhanden

  • abhängig von Lage, Witterung sowie Jahreszeit

  • höhere Anschaffungskosten

  • regelmäßige Reinigung zwingend notwendig

Fernwärme

  • Einbindungsmöglichkeit bereits vorhandener Heizanlagen

  • Gute CO2-Bilanz

  • Platzersparnis

  • Kaum Wartungskosten

  • Hoher Komfort

  • Nur in Ballungsgebieten

  • Lange Transportwege

  • Von fossilen Brennstoffen abhängig

  • Geringerer Wirkungsgrad