Das müssen Sie bei einer Baufinanzierung beachten

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Das müssen Sie bei einer Baufinanzierung beachten

Mit einem Baukredit lässt sich über einen langen Zeitraum ein Hausbau finanzieren. Aufgrund der niedrigen Zinsen derzeit lohnt sich die Aufnahme eines Baukredits für Anleger. Da es hier um große Summen geht, sollten sich die Investoren im Vorfeld Gedanken über die passende Baufinanzierung machen - durch die Wahl der richtigen Finanzierung lassen sich tausende Euro sparen. Doch worauf müssen private Anleger bei einer Baufinanzierung achten?

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Günstige Zinsen führen zu erheblichen Einsparungen
Wer derzeit Geld anlegen möchte, ärgert sich für die niedrigen Zinsen - doch wer mit einem Baukredit bei einer Bank eine größere Summe leihen möchte, für den wirken sich die Niedrigzinsen positiv aus. Bei der Auswahl eines passenden Baukredits sollte die Bezinsung einen exponierten Stellenwert einnehmen. Der Vergleich der Zinsen bei den verschiedenen Banken ist beispielsweise auf http://www.kredittestsieger.org/ möglich.

Nicht nur auf den Berater verlassen
Neben der Beratung über eine Baufinanzierung in der eigenen Bank sollten sich Anleger, die einen Baukredit planen, auch unabhängig von ihren Beratern informieren. Denn ein Berater muss durch den Verkauf von Anleihen seine Provision verdienen, weswegen es leider gelegentlich zu schlechter und unvollständiger Beratung bezüglich der Risiken der Baufinanzierung kommt. Zudem können gut informierte Kunden bei ihrer Bank die Zinsen für den Baukredit durchaus noch drücken, wenn sie bei der Konkurrenz ein besseres Angebot bekommen haben.

Bei der Recherche zur eigenen Baufinanzierung sind beispielsweise Informationen zur Zinsbindungsfrist einzuholen: Je länger diese ist, desto länger hat ein Anleger Gewissheit, dass die Zinsen zu seinem Kredit nicht zukünftig ansteigen werden. Kreditnehmer sollten sich zudem mit den Sondertilgungsrechten auseinandersetzen, die ihnen einen vorzeitigen Ausstieg aus dem Baufinanzierungs-Vertrag erlauben. Auf diese Weise können Anleger die Tilgung vorzeitig abschließen und sparen sich dabei Zinsgebühren.

Eigenkapital und monatliche Kosten der Baufinanzierung berechnen
Auch im Vorfeld des ersten Beratungsgesprächs bei einer Bank bezüglich einer Baufinanzierung sollten sich die Anleger bereits über mehrere Punkte klar werden - beispielsweise über den Betrag, den sie monatlich aus dem laufenden Einkommen in die Tilgung des Kredits investieren können und die Summe, die als Eigenkapital bereits zu Beginn zur Verfügung stehen wird und somit nicht einer Bezinsung unterworfen ist, da sie ja nicht von der Bank geliehen werden muss.

Je kürzer die Laufzeit eines Vertrags ist, desto höher sind die einzelnen Raten - desto geringer fallen aber die Zinsen über den gesamten Zeitraum aus und desto eher können sowohl Kreditgeber als auch Kreditnehmer den Vertrag erfüllen. Bei der Einigung auf einen Bauvertrag sollten Anleger dennoch darauf achten, sich bei den einzelnen, meist monatlich fälligen Tilgungen nicht zu überfordern: Immerhin müssen im Alltag neben der Tilgung immer wieder unvorhergesehene Kosten beglichen werden, beispielsweise bei einer Autoreparatur.

Baufinanzierung ohne Eigenkapital ist möglich
Wer ohne Eigenkapital eine Immobilien finanzieren will, der muss auf eine Vollfinanzierung zurückgreifen und im Lauf der Jahre eine erheblich höhere Summe in Form von Zinsen bezahlen. Experten empfehlen jedoch, eine Summe von etwa 20 Prozent des Kaufpreises einer Immobilie als Eigenkapital zur Verfügung zu stellen. Im Idealfall können Anleger die Nebenkosten, die neben dem Kaufpreis für eine Immobilie anfallen - beispielsweise Notargebühren oder Grundsteuer - aus ihrem Eigenkapital bestreiten.