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Baukredit: Niedrige Zinsen ausnutzen oder besser abwarten?

Für Hausbauer sind die niedrigen Zinsen vorteilhaft, da sich die Niedrigzinsen eben auch bei den Anleihzinsen bemerkbar machen.

Quelle: Fotolia: 4802662 | Urheber: Gina Sanders
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Ein Immobilienkredit ist damit so günstig zu haben wie noch nie. Doch sollten Verbraucher tatsächlich sofort bauen, um die niedrigen Zinsen zu beanspruchen, oder gibt es auch Gründe, die für das Abwarten sprechen?

Die Angebote für Kreditverträge sind verlockend. Teilweise sind Tilgungsraten mit einem effektiven Jahreszins von gerade einmal zwei Prozent vorgesehen - wer mit einem Kreditrechner experimentiert, kann sich schnell davon überzeugen, wie günstig ein solcher Kreditvertrag ist. Bauen ist damit preiswert wie nie. Denn die Zinsen werden steigen, sobald die Europäische Zentralbank den Leitzins wieder erhöht.

Aus diesem Grund sollten sich Kreditnehmer, die nun einen Bauvertrag abschließen, versichern, dass ihr Zinssatz nicht variabel ist und sich damit nicht den veränderten Marktbedingungen anpassen wird. Ein fester Zinssatz mag etwas teurer sein als ein variabler Zinssatz, doch die Sicherheit zahlt sich für Verbraucher aus: Wer aufgrund eines gestiegenen Zinssatz - und möglicherweise zusätzlichen Folgekosten beispielsweise aufgrund einer Fehlplanung - plötzlich nicht mehr die Raten für den Kredit bezahlen kann, sieht sich Risiken wie einer Pfändung der Immobilie oder sogar der Privatinsolvenz ausgesetzt.

Fehlentscheidungen können teurer sein als günstige Zinsen

Wer regelmäßig auf onlinekredite.org die Entwicklung der Angebote für Zinsen jeglicher Art vergleicht, kann sich ein gutes Bild von der Entwicklung der Zinsen machen. Sie verändern sich nicht allzu schnell und werden das auch bei einer Zinswende nicht.

Können Analysten erkennen, dass nun alle Trends eindeutig auf eine Zinswende hinweisen, so können bislang unschlüssige Verbraucher noch immer einen guten Zinsvertrag erhalten und ihr Bauprojekt umsetzen. Keinesfalls sollte man sich jedoch von den momentan sehr niedrigen Anleihzinsen unter Druck setzen lassen. Überstürzte Fehlentscheidungen können langfristig teurer sein, als eine Einsparung aufgrund der niedrigen Zinsen.

Mit einem Annuitätsdarlehen auf Nummer sicher gehen

Bei einem Annuitätsdarlehen kann ein Kreditnehmer mithilfe seines Tilgungsplan von Anfang an einsehen, wie sich seine monatliche Kreditrate gestaltet, wie sich die Zinsen für die Bezahlung summieren und wie sich die Schuldsumme Jahr für Jahr verringert. Ein Blick auf den Tilgungsplan ist somit unabdinglich für die finanzielle Planung der Jahre nach der Aufnahme eines Baukredits. Die regelmäßigen Zahlungen, die sich in ihrer Höhe nicht verändern und die nicht an steigende Bauzinsen angepasst werden, geben einem Bauherren finanzielle Sicherheit. Die Risiken der Kreditnahme werden verringert.

Der Leitzins wird einmal im Quartal festgelegt. Hierzulande ist neben dem Europäischen Leitzins, der von der EZB festgelegt wird, auch der US-amerikanische Leitzins von Interesse, den die Notenbank FED bestimmt. Unlängst hat sich diese Bank zur Anhebung des Leitzins entschlossen, was einige Experten hierzulande als Anzeichen werten, dass auch im europäischen Raum bald wieder eine Leitzinsanhebung vorgenommen wird. Doch ganz klar muss betont werden, dass die Entwicklung des Leitzins nur ungenau vorhergesagt werden kann und dass bei einer so langfristigen Entscheidung wie dem Bau eines Eigenheims möglichst wenig von der Entwicklung des Leitzins abhängig gemacht werden sollte.


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