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DIY ohne Gefahr: Sicherheit beim Heimwerken

„Do it yourself“ (DIY), also selber bauen und reparieren, ist zu einem Massenphänomen geworden – wo früher ein Fachmann gerufen werden musste, greifen heute viele eigenhändig zu Bohrer und Wasserwaage. Allerdings kommt es dabei immer wieder zu Unfällen, auch lebensgefährlichen. Hier erfahren Sie, worauf Sie beim Heimwerken achten sollten, um sicher zum gewünschten Ergebnis zu kommen.

Fotolia: 51235964 | Urheber: Kadmy
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Das Werkzeug vor Arbeitsbeginn begutachten

Bevor die Säge und der Schlagbohrer zum Einsatz kommen, sollten die Werkzeuge stets auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden. Besonders schadhafte Kabel oder gelockerte beziehungsweise notdürftig mit Isolierband oder Gewebeklebeband geflickte Kunststoffgehäuse können eine ernste Gefahr darstellen. Das Gleiche gilt für zu locker sitzende Anschraubgriffe, wie man sie bei einigen Bohrmaschinen vorfindet. Bei Geräten, die im Baumarkt ausgeliehen werden, kann man in der Regel davon ausgehen, dass diese auch technisch in Ordnung sind. Allerdings: Wer hundertprozentig auf Nummer sicher gehen will, sollte sie vor Gebrauch näher in Augenschein nehmen. Die richtige Arbeitskleidung ist beim DIY ebenfalls ein wichtiger Sicherheitsaspekt: Mehr über sichere Kleidung erfahren Sie hier.

Die Arbeitsstelle absichern

Ob ein ganzer Raum renoviert werden soll oder an der Werkbank gearbeitet wird: Die Arbeitsumgebung sollte sorgfältig abgesichert sein, bevor es losgeht. Zuallererst ist die Gefahr für unbeteiligte Personen (Kinder im Haus?) zu minimieren. Gegebenenfalls muss der Arbeitsort abgesperrt werden. Dann sollte man sein Augenmerk auf eventuelle Stolperfallen wie lose herumliegende Kabel oder Abdeckfolien richten und diese sichern. Und: Werkzeug und andere Materialien sind so zu positionieren, dass sie nicht herunterfallen oder umgestoßen werden können.

Vorsicht bei Strom!

Messgeräte tragen ebenfalls zur Sicherheit bei; besonders, wenn Strom im Spiel ist. Selbst ein einfacher Phasenprüfer, wie er unter anderem im größeren Sortiment bei www.reichelt.de im Netz erhältlich ist, kann hier (über-)lebenswichtig sein. Also: Jede Leitung vor Berührung sorgfältig prüfen, selbst wenn die Sicherung gezogen wurde. Ist Letzteres der Fall, muss eine starke Arbeitsleuchte per Verlängerungskabel an einen anderen Stromkreis angeschlossen werden, um die Arbeitsfläche ausreichend zu beleuchten.

Gefahrenstoffe sicher handhaben (lassen)

Gerade das Instandsetzen alter Immobilien kann so manch böse Überraschung für den DIY-Handwerker bereithalten: etwa giftige Altlasten wie etwa Holzschutzmittel oder Asbest, die heute überhaupt nicht mehr verarbeitet werden dürfen. Werden sie beim Renovieren freigelegt, sind sie selbst viele Jahre nach ihrer Verarbeitung noch gesundheitsgefährdend. Daher ist hier für den Heimwerker Schluss: Denn Sanierungsarbeiten von Schadstoffen dürfen aus Sicherheitsgründen nur von Unternehmen durchgeführt werden, die über die relevanten technischen Voraussetzungen verfügen und darüber hinaus eine behördliche Zulassung besitzen.