Stromanbieter – Verbraucher reagieren träge Stromanbieter – Verbraucher reagieren träge

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Stromanbieter – Verbraucher reagieren träge

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Der Januar 2013 hat den deutschen Verbrauchern einen kräftigen Zuwachs bei den Arbeitspreisen pro Kilowattstunde beschert. Ursache sind die Regelungen im Gesetz über die verstärkte Nutzung der erneuerbaren Energien. Bei einem größeren Haushalt macht das pro Jahr einen Mehraufwand von um die hundert Euro aus. Allein schon diese Differenz sollte eine Motivation sein, sich einen günstigeren Lieferanten zu suchen und die Erhöhung durch einen Stromanbieterwechsel aufzufangen. Doch die meisten Verbraucher sind dafür schlicht zu träge. Sie scheuen den kleinen Aufwand des Vergleichs im Internet. Auch der Zeitaufwand für die Kündigung des Altvertrags und den Neuabschluss bei einem günstigeren Anbieter ist nicht hoch. Der Wechsel bewirkt keine Unterbrechungen bei der Stromversorgung. Aber es ist einfach bequemer, beim alten Anbieter zu bleiben und nur über die Kostenerhöhung zu schimpfen.

Welche Tarifoptionen gibt es beim Stromanbieterwechsel?

Grundsätzlich werden für den Strom zwei Positionen in Rechnung gestellt: die jährliche Grundgebühr und der Preis pro Kilowattstunde. Erfahrungsgemäß lohnen sich für den Kleinverbraucher die Verträge mit niedrigen Jahresgebühren und etwas höheren Kilowattstundenpreisen. Aber schon ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt könnte Einsparungen durch den Umstieg auf einen Tarif mit höheren Jahrespauschalen und kleineren Kilowattstundenpreisen erzielen. Diese Kombinationen sind sowohl beim traditionellen Strommix als auch beim »grünen« Strom zu bekommen.

Die Volumenverträge für den Strom

Wer als Vorbereitung für einen Stromanbieterwechsel einen Vergleich der Konditionen auf größeren Plattformen im Internet durchführt, der bekommt oft auch Volumenpakete angeboten. Sie funktionieren ähnlich wie die Pakete für SMS für das Handy. Man kauft eine bestimmte Menge Strom zum pauschalen Preis, in dem sowohl die anteilige Grundgebühr als auch die Arbeitspreise für die Kilowattstunden mit enthalten sind. Ist die gekaufte Menge verbraucht, muss man entweder ein neues Paket kaufen oder kann sich für einen Anbieter mit klassischer Abrechnung entscheiden. Wer bei Letzterem auf kurze Laufzeiten achtet, hat heute die Chance, jederzeit zum günstigsten Anbieter wechseln zu können, der gern auch am anderen Ende der Bundesrepublik sitzen darf.